“Oma Inge” vor großem Publikum

Nürburg/ Gütersloh (WG)

Der diesjährige Saisonauftakt zur Gleichmäßigkeitsprüfung Nürburgring Nordschleife fand in diesem Jahr vor großem Publikum statt. Am gleichen Wochenende fuhren nämlich Teilnehmer des 24 Stunden Rennens ihr Qualifikationsrennen aus. Und bereits diese Qualifikation zog schon am Samstag Morgen viele Zuschauer an die bekannten Zuschauerpunkte rund um die Nordschleife. Bei der Gleichmäßigkeitsprüfung auch in diesem Jahr dabei sind wieder  Wolfgang Großelanghorst  und  Josef Bollweg  vom Motorsportclub Gütersloh mit dem liebevoll „Oma Inge“ getauften Opel Astra. „Es ist schon etwas besonderes wenn unsere Namen im Programmheft mit den Großen auf der Nordschleife genannt werden“, so die Beiden.

Bei der Fahrerbesprechung am frühen Samstag Morgen fand der neue GLP Beauftragte Holger Adrio mahnende Worte, besonders für die über 40 Rookies. Er appellierte besonders an eine angepasste und vorsichtige Fahrweise. „Die GLP wird auf der Ziellinie und nicht in irgendeiner Kurve entschieden“. Mit diesen Worten schickte er die 162 Teilnehmer dann auf die Nordschleife.

Wie schwierig es ist, in diesem großen Starterfeld eine gute Zeit zu erreichen zeigte sich gleich in der ersten Bestätigungsrunde. Mit mehr als einer halben Sekunde Abweichung von der Setzzeit kassierten Großelanghorst/ Bollweg sofort 6,8 Strafpunkte. In den nächsten Bestätigungsrunden wurden die Zeiten dann aber besser und so wurden die beiden heimischen Motorsportler mit 17,4 Strafpunkten gute 31. in diesem großen Starterfeld. Und 17,4 Strafpunkte entsprechen lediglich 1,7 Sekunden Zeitabweichung, nach insgesamt sechs Bestätigungsrunden. „Eigentlich können wir das besser, aber nach der langen Winterpause in der wir wie immer nicht trainiert haben, sind wir schon zufrieden“.

Bei der Siegerehrung fand der Fahrtleiter Jürgen Seidel aus Monschau sowie der Seriensponsor Peter Schuler aus Losheim am See nur lobende Worte über die faire Fahrweise der Teilnehmer. „Nur ein kleiner Unfall, glücklicherweise ohne Personenschaden, spricht schon eine deutliche Sprache“, so der allgemeine Tenor.

Beim Qualifikationsrennen startete dann das  Gütersloher Team Konrad Motorsport  mit dem Lamborghini Huracan GT 3. Nach einem Ausfall im ersten Rennen in diesem Jahr sowie einem Klassensieg im Zweiten lief es nicht so gut. Nach einem Wechsel der Reifenmarke beschränkte sich das Team aufs testen der Reifenperformance. Nach insgesamt 38 gefahrenen Runde zog man dann das Auto aus dem Feld. Denn die Spitze des Feldes beim sonntäglichen sechs Stunden Rennen war schon zu weit weg um noch die Spitze attackieren zu können.

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