News

 

Rallye Costa Brava Historik

Der MSC Gütersloh war mit drei Teams bei der Rallye Costa Brava Historik vertreten. Dabei mussten sie bei dem Lauf zur Europameisterschaft für historische Rallye Autos einige Federn lassen. Denn ein konstant hoher Schnitt auf den langen Prüfungen verlangte sowohl den Fahrern, als auch den mindestens 30 Jahre alten Autos alles ab. Schon in der ersten Nacht fielen das Team Lenk / Plechatsch mit ihrem Toyota durch Unfall aus und am Ende der Nacht erwischte es auch das Team Reineke / Stueker mit einem technischen Defekt an der Kardanwelle. Somit war die Mannschaft des MSC gesprengt.

Das Team Fölling / Sieg konnte mit ihrem 40 Jahre alten Mitsubishi Lancer nach beheben eines Lichtausfalls, trotz verlorener Zeit, um vier Uhr morgens die erste Etappe in Wertung beenden. Nach fünf Stunden Schlaf wurde am Samstag um elf Uhr die nächste Etappe gestartet, es galt nochmals rund 550 km in 13 Stunden zu fahren. Auf dieser Etappe blieb das Team zwar ohne Defekt, hatte aber mittlerweile mit erheblichen Konzentrationschwächen zu kämpfen. Dies führte dazu, dass dem Team ein Orientierungsfehler wertvolle Sekunden kostete.

Für das international erfahrene Team Fölling / Sieg war dies eine echte Herausforderung, 1140 km in 26 Stunden mit einer 5 stündigen Pause. Dazu kam, dass fast nur auf den kleinsten, engsten und kurvenreichsten Straßen in Katalonien gefahren wurde. Man betrachte auf der Landkarte nur mal die 20km Küstenstraße von San Feliu de Guixols nach Tossa de Mar. Dort gibt es keine richtige Gerade, sondern nur Kurven.

Am Sonntag war dann am Strand von Palamos eine großartige Siegerehrung. Hier wurden die neuen Europameister geehrt die siegreichen Spanier Carles Fortuny mit Co Carles Jimenez auf ihren Lancia Beta Coupe. Fölling/ Sieg wurden 18. in der Gesamtwertung und 7. in ihrer Jahrgangsklasse. Es war eine tolle anspruchsvolle Rallye mit schönen Aussichten und einer guten Organisation.

 

 


 

28. Rally Opatija 2019 vom 3.5 - 5.5 2019

Auch auf der 28ten Auflage der Rallye Opatija war der MSC Gütersloh vertreten. An den Start gingen in der historischen Mitropa Cup Wertung Burghard Brink / Lothar Bökamp im Ford Escort RS.

Die Rallye war nicht nur wie üblich von ihren Strecken her hoch anspruchsvoll sondern hatte auch durch die Unterstützung des Wetters das ein oder andere Highlight zu bieten.

Von strahlendem Sonnenschein bei blauem Himmel und 24° über Starkregen bis hin zu Schneegestöber. Es war wirklich alles dabei. Dementsprechend schwierig war die Reifenwahl für das Team. Allerdings passte es auf einer Prüfung (nämlich die, mit dem Schneegestöber) da haben sie dann auch gleich mal die Bestzeit bei den historischen im Anh. K gefahren. Der Service bei den Gassners war wirklich spitze, so Lothar. Die Jungs haben es wirklich drauf. Am Ende belegten sie den 5 von 13 genannten Teilnehmern in der Mitropa Historic Wertung.


 


 

ADAC Retro-Rallye Serien

Die ADAC Retro-Rallye wird als ADAC-Clubsport-Disziplin bundesweit in zwei regionalen Meisterschaften ausgefahren: 
Region Nord mit Retro-Rallyes in den ADAC Regionalclubs Hansa, Hessen-Thüringen, Niedersachsen-Sachsen-Anhalt, Ostwestfalen-Lippe, Schleswig-Holstein und Weser-Ems.
Region Süd mit Retro-Rallyes in den ADAC Regionalclubs Hessen-Thüringen, Mittelrhein, Pfalz, Saarland und Württemberg.
Hinzu kommt der Retro Rally Cup dessen Wertungsläufe im Bereich des ADAC Hessen Thüringen stattfinden. Dieser Cup wird von den eingeschriebenen Veranstaltern ausgeschrieben und getragen.

 

Motorsport Arena Oschersleben

Zur Retro Rallye Serie Nord zählen in diesem Jahr 14 Veranstaltungen. Den Anfang machte am ersten Märzwochenende die ACW-Arena Retro Rallye des AC Wolfenbüttel, die in der Motorsport Arena Oschersleben stattfand. Bei dieser Veranstaltung, die drei Läufe umfasst, werden für Fahrer und Beifahrer Punkte nach dem Modus „Best of Two“ vergeben. Es zählt also nur die bessere Platzierung aus Lauf 1 am Samstagnachmittag und aus Lauf 2 am Sonntagvormittag . Der Lauf 3 am Sonntagnachmittag zählt nicht zur Retro Rallye Serie Nord. Insgesamt waren 21 Teams am Start.
Drei Teams des MSC Gütersloh hatten sich zur Saisoneröffnung nach Oschersleben begeben: Peter Rogalski / Reiner Glasewald, Wolfgang Rosteck / Stefanie Fritzensmeier und Martin Oberteicher / Ulli Windt.
Die Vorjahressieger Rogalski/Glasewald konnten sich von Lauf zu Lauf steigern: Platz 3, Platz 2, Platz 1 und Gesamtsieg in der Wertung aller 3 Läufe. Eine super Leistung zu Saisonbeginn. Herzlichen Glückwunsch!
Neben Wolfgang Rosteck hatte Stefanie Fritzensmeier als Co Platz genommen. Steffi, sonst auf dem heißen Sitz in der Bestzeitszene zu Hause, war erst ein wenig skeptisch, löste dann aber die ihr unbekannte Aufgabe mit Bravour: Platz 7, dann Platz 5 und nochmals Platz 7.
Martin und Ulli beendeten mit Sorgenfalten im Gesicht den ersten Lauf. Zwar lagen sie nach den gestoppten Zeiten auf Platz 10 – aber da war noch die Sache mit dem gelben Vorankündigungsschild! Das Reglement sagt: Ein Anhalten zwischen dem Zielvorankündigungsschild (Gelb) und dem Zielschild (Rot) wird mit 60 Sekunden Strafzeit belegt. Sie waren ein wenig an dem gelben Schild vorbei gefahren, so etwa 50 cm. Das wurde vom Schiedsgericht gnadenlos als Verstoß gewertet – wie bei drei anderen Teams auch. Da bei den Retros Sekundenbruchteile über eine gute Platzierung entscheiden, sind 60 Sekunden Strafe schon ein ordentlicher Schlag ins Kontor. Also nur Platz 18! Im zweiten Lauf wurde in respektvollem Abstand vor Gelb gewartet und man verbesserte sich auf Platz 7.

 

 

Werra-Meißner Retro Rallye

Die Werra-Meißner Rallye wird von der gleichnamigen Veranstaltergemeinschaft durchgeführt. Das Rallyezentrum befand sich in Sontra, mitten in Deutschland im Dreieck zwischen Kassel, Fulda und Eisenach nahe der hessisch-thüringischen Landesgrenze.
Insgesamt 25 Teams begaben sich auf 119 km lange Strecke mit 38 km Wertungsprüfungen verteilt auf 3 WPs, die in zwei Schleifen gefahren wurden.
Die größte Herausforderung war das wechselhafte Wetter. Die ersten Prüfungen konnten noch im Trockenen absolviert werden, danach zogen Regenschauer und Orkanböen über die Strecke hinweg. Die WP 6 musste wegen eines heftigen Gewittersturms sogar abgesagt werden. Bei diesem widrigen Wetter keine leichte Aufgabe für die Teilnehmer.
Vier Teams des MSC Gütersloh waren am Start und beendeten die Rallye mit folgenden Platzierungen:
9. Rosteck / Kramer 1,85 sec
20. Fölling / Sieg 3,25
21. Bursian / Hagemann 3,64
22. Sunderkötter, Noel / Sunderkötter, Reinhard 4,63

 

3. ADAC Retro Rallye „Buten un’ Binnen“ (BuBi)

Die Rallye BuBi ist untrennbar mit dem IVG-Gelände verbunden. Auf dem 12 Quadrat-Kilometer großen Gelände befand sich im Dritten Reich eine der größten Rüstungsbetriebe, die in dem waldreichen Gebiet gut getarnte Pulverfabrik Liebenau.
Bis vor wenigen Jahren wurden alle WPs der BuBi ausschließlich auf diesem hermetisch abgeriegelten Gelände gefahren. Zuschauer waren - und sind es aus Gründen der Sicherheit immer noch - nicht zugelassen. Die Ein- und Ausfahrt aller Fahrzeuge wird am Eingangstor protokolliert. So wird sichergestellt, dass niemand auf dem Gelände in dem Gewirr von verfallenen Gebäuden, Straßen und Wegen verloren geht. In diesem Irrgarten müssen die Teams sauber fahren. Die vermoosten und zugewachsenen Wege sind häufig nur so breit wie das Fahrzeug selbst. Versteckte Ecken und Kanten die einem die Reifen aufschlitzen und nicht sichtbare Steine, die die Felgen ruinieren machen einen präzisen Aufschrieb zwingend notwendig.
Das IVG-Gelände polarisiert: entweder man liebt es, oder man hasst es. Dazwischen gibt es nichts. „Buten un binnen, wagen un winnen“ (Auf Neudeutsch: draußen und drinnen, riskieren und gewinnen) lautet übrigens die Inschrift auf der Fassade des Schütting, dem Gebäude der Bremer Kaufmannschaft. Nichts passt besser auf diese Rallye als dieser Spruch!
Am 30. März stellten sich 88 Bestzeit-Teams und 39 Retro-Teams – darunter 9 (!!!) Teams des MSC Gütersloh - dieser Herausforderung. Die Länge der Wertungsprüfungen betrug 69,1 km, davon entfielen 46 km auf das IVG-Gelände. Eine Tortur für Auto und Team. Von den gestarteten 39 Retro-Teams erreichten dann auch 8 Teams nicht das Ziel – darunter leider auch unser Team Michael Klußmann/Thorsten Hoyer. Die weiteren Platzierungen unserer Teams:
7. Rosteck / Kramer
12. Rogalski / Kleinemenke
13. Lutz / Hoffmann, Jan
19. Fölling / Sieg
21. Sunderkötter, Noel / Smith, Richard
26. Oberteicher / Windt
28. Sonntag / Hoffmann, Frank
29. Bursian / Hagemann

Nicht unerwähnt bleiben sollte der Start von Burghard Brink und Lothar Bökamp bei den „Schnellen“. Sie brachten nach langer Zeit mal wieder den Ford Escort RS zum Einsatz und belegten Platz 27 von 88 Startern im Gesamtklassement sowie Platz 10 in der Klasse NC3.
Herzlichen Dank an Dirk Nottebrock (rallye-foto.com), der uns die Fotos zur Verfügung gestellt hat.

 

 


 

Mitropa-Rallye-Cup 2019 * 2. Lauf * Lavanttal

Nach dem ersten erfolgreichen Lauf zum MRC vor drei Wochen im Rebenland starteten wir am Mittwoch voller Vorfreude nach Wolfsberg ins schöne Lavanttal.
Gut vorbereitet besichtigten wir die zum Teil sehr anspruchsvollen Wertungsprüfungen. Leider versprach der Wettergott nichts Gutes, so dass die Reifenwahl am Freitagmorgen im Vordergrund stand.
Pünktlich zum Start regnete es und wir standen mit gemischten Gefühlen und - wie sich später herausstellte - mit weniger guten Reifen an der ersten Prüfung. Leider wurde diese aufgrund Unfall für fast die Hälfte vom Starterfeld neutralisiert. Die 2. Prüfung bestätigte uns, dass wir falsche bzw. keine passenden Reifen hatten. Doch Dank Gassner Motorsport konnten wir am Freitag besseres „Schuhwerk“ für unsere Lissy draufziehen und gingen mit besseren Gefühlen an den Start. Besser werdendes Wetter und die „neuen“ Reifen bescherten uns auch bessere Zeiten auf den einzelnen Prüfungen.
Olaf brachte unsere Lissy und auch uns - wie immer - sehr souverän und sicher von Prüfung zu Prüfung. Nach unserem Ausrutscher auf einer großen Wiese bergab und einem Dreher auf einer engen Straße am Freitag gingen wir's am Samstag zunächst mit Vorsicht an, fühlten uns auf jedem einzelnen Kilometer immer wohler und fuhren bessere Zeiten ein.
An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Gassner Motorsport für die unkomplizierte Hilfe und Unterstützung bei dem Reifenproblem, an Karin Thannhäuser, die immer da ist, wenn man Hilfe braucht, an all unsere Freunde zu Hause und an den Strecken sowie an die unzähligen Fotografen für die schönen Fotos...